Zielgruppen & Hintergrund

Zielgruppen

Der Eindruck, dass der Kurs vorrangig Frauen in der Lebensmitte und Angehö- rige der Kerngemeinde anspreche, ist inzwischen vielfach widerlegt worden:

Es gibt sehr ermutigende Erfahrungen z.B. aus der Männerarbeit, der Gefängnisseelsorge oder der Arbeit mit Obdachlosen. Zugleich spricht er Menschen an, die sich in sehr unterschiedlicher Nähe und Distanz zu Kirche und Glauben befinden.

 

Hintergrund

STUFEN DES LEBENS wurde 1982 von Waltraud Mäschle entwickelt. Die bereits verstorbene Lehrerin unterrichtete in einer Hauptschule Religion und war auch Katechetin in der Württembergischen Landeskirche.

 

Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war die Beobachtung, dass es mit den klassischen Lehrmethoden immer weniger gelang, ihren Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, um was es beim Glauben geht. Sie probierte neue Methoden aus und entdeckte, dass die Arbeit mit Symbolen es den Jugendlichen erleichterte, ihre Erfahrungswelt zur Sprache zu bringen und von dort eine Brücke zum Glaubens zu schlagen.

 

Später entwickelte sie daraus ein didaktisches Konzept eines „Religionsunterrichts für Erwachsene“. In wenigen Jahren verbreitete sich das Konzept in über 120 süddeutschen Gemeinden. Ursprünglich als missionarisches Gemeindeaufbaumodell entwickelt, hat es nicht nur persönliche Glaubensbiografien, sondern ganze Gemeinden nachhaltig verändert.

 

Aber auch an anderen kirchlichen Lernorten entfaltet STUFEN DES LEBENS seine Wirkung.

 

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